Glossar

Man kann nicht alles wissen.

A

Ahnenbezeichnungen
Die einzelnen Generationen werden in der Genealogie folgendermaßen bezeichnet:
0 - Proband/selbst, 1 - Eltern, 2 - Großeltern, 3 - Urgroßeltern, 4 - Alteltern, 5 - Altgroßeltern, 6 - Alturgroßeltern, 7 - Obereltern, 8 - Obergroßeltern, 9 - Oberurgroßeltern, 10 - Stammeltern, 11 - Stammgroßeltern, 12 - Stammurgroßeltern, 13 - Ahneneltern, 14 - Ahnengroßeltern, 15 - Ahnenurgroßeltern, 16 - Urahneneltern, 17 - Urahnengroßeltern, 18 - Urahnenurgroßeltern, 19 - Erzeltern, 20 - Erzgroßeltern, 21 - Erzurgroßeltern, 22 - Erzahneneltern, 23 - Erzahnengroßeltern, 24 - Erzahnenurgroßeltern

Ahnenschwund
Hierunter versteht man das Wegfallen von Teilzweigen des Stammbaums in der Vergangenheit durch die Tatsache, dass Vorfahren doppelt vorkommen.

B

C

D

E

F

G

GEDCOM-Standard
In der EDV-gestützten Ahnenforschung wird zum Austausch zwischen einzelnen Programmen ein Daten-Standard genutzt, welches 1985 durch die Mormonen entwickelt wurde. Es handelt sich um eine standardisierte Mark-Up Sprache zur Darstellung aller genealogisch relevanten Daten.

H

I

J

K

Kekulé-Nummer
In der Ahnenforschung werden die Personen in der Ahnenliste oft nach dem von Stefan Kekule von Stradonitz (1863-1933) eingeführten System numeriert. Die Ausgangsperson (Proband) erhält die Nummer 1, der Vater die 2 und die Mutter die 3. Deren Eltern bekommen 4, 5, 6 und 7. Die Regel besagt, dass der Vater einer Person mit der Nummer n immer die Nummer 2 x (n) bekommt, die Mutter entsprechend 2 x (n) + 1. So lässt sich in der Ahnenliste leicht navigieren.

L

M

N

O

Onomastik
Die Wissenschaft der sprachlichen Deutung von Namen und Vornamen im Bezug auf Herkunft, Bedeutung und Verbreitung. Viele Nachnamen beispielsweise gehen auf ehemalige Berufsbezeichnungen zurück (Meier, Müller, Schäfer, Töpfer, etc..)

P

Q

R

S

Sperrfristen
Von Ahnenforschern gehasst, von Datenschützern geliebt sind die sogenannten Sperrfristen. Alle Personen-relevanten Daten von Archiven, Kirchen, Standesämtern, etc. unterliegen grundsätzlich dem Datenschutz. Erst nach 110 Jahren nach Geburt, 80 Jahren nach Eheschließung oder 30 Jahren nach dem Tod werden die Daten der Öffentlichkeit freigegeben.

Spitzenahn
Spitzenahnen sind die Personen im Stammbaum, die nach letztem Erkenntnistand am weitesten hinten liegen. Weitere Vorfahren sind in der Linie (noch) nicht bekannt.

T

Transskribieren
Das meist lautgetreue Umformen eines Textes oder Dokuments von einer vermeintlich nicht lesbaren Form (sei es linguistisch oder vom Schriftstil her) in eine allgemeinlesbare Form. Klassisch: Umformen von Kirchenbucheiträgen in Kurrentschrift in heutige Reinschrift.

U

V

W

X

Y

Z

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